1. Preis: Literally Peace, Stuttgart

Drei Sprachen – eine Plattform. Bin ich als Mensch aus einem Kriegsgebiet dazu verurteilt, nur darüber definiert zu werden? Bin ich als Bürger, Bürgerin einer Kriegsregion ausschließlich Opfer? Oder möchte ich mich engagieren? Ein Gedanke wird zur Plattform. Breitet sich aus. Es beginnt mit 10 ehrenamtlichen Autoren, fünf aus Syrien, fünf aus Deutschland. Sie möchten zeigen, Zitat: „… dass Syrien voll ist mit Menschen mit realen Leben, nicht nur Kriegsopfern. Menschen mit Hoffnungen, Träumen und Perspektive“. Der Schritt von der virtuellen in die reale Welt folgt in Form von öffentlichen Lesungen. Und es geht weiter …

Im Jugendnetz

 

 

Statement eines Jurymitglieds

" 'Wollen wir in Frieden leben, muss der Friede aus uns selbst kommen.’ (Rousseau). Genau das setzt das Projekt Literally Peace um. In verschiedenen Sprachen teilen junge Leute aus Syrien und Deutschland Gedanken, Eindrücke und Geschichten zum Thema Krieg und Frieden mit der Öffentlichkeit. Sie bringen so die Themen Frieden, Menschlichkeit und Transkulturalität ein Stück näher an unsere Gesellschaft heran. Diese Idee ist einfach genial.“